Eiweissreiche Ernährung: Warum die meisten Schweizer genug Protein essen – aber zur falschen Zeit
Stellen Sie sich einen typischen Schweizer Tag vor: Zum Frühstück ein Gipfeli mit Konfitüre, mittags ein Sandwich, abends dann ein grosses Stück Fleisch mit Beilage. Die Gesamtmenge an Eiweiss? Vermutlich ausreichend. Laut dem 7. Schweizerischen Ernährungsbericht des BAG liegt die durchschnittliche Proteinzufuhr der Bevölkerung bei ca. 1,1–1,3 g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Das klingt erst einmal beruhigend.
Das eigentliche Problem ist aber nicht die Menge – sondern die Verteilung über den Tag.
Wer den Grossteil seines Eiweisses erst am Abend zu sich nimmt, verschenkt wertvolles Potenzial. Der Körper kann nämlich pro Mahlzeit nur eine begrenzte Menge Protein effizient zur Muskelerhaltung und -reparatur nutzen. Eine eiweissreiche Ernährung beginnt deshalb nicht beim Abendessen, sondern bereits beim Herbalife Frühstück – oder zumindest bei einer bewussteren Gestaltung der Morgenmahlzeit.
Wie viel Eiweiss brauchen Sie tatsächlich?
Die Zahlen kursieren im Internet wie Gerüchte auf dem Schulhof: 2 g pro Kilogramm, 3 g, möglichst viel. Was sagen die Fachstellen wirklich?
- Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt für gesunde Erwachsene 0,8 g Protein pro kg Körpergewicht täglich.
- Für Personen ab 65 Jahren wird ein höherer Bedarf von 1,0–1,2 g/kg diskutiert, um dem altersbedingten Muskelabbau (Sarkopenie) entgegenzuwirken.
- Die EFSA und die WHO setzen den Referenzwert bei 0,83 g/kg/Tag an (WHO Technical Report Series 935).
- Wer Krafttraining betreibt, profitiert gemäss einer Meta-Analyse von Morton et al. (2018, British Journal of Sports Medicine) von 1,2–1,6 g/kg/Tag. Mehr als 1,6 g/kg brachte in dieser Analyse keinen zusätzlichen signifikanten Vorteil für den Muskelaufbau.
Für eine 70 kg schwere Person bedeutet das: zwischen 56 g und 112 g Protein täglich, je nach Aktivitätsniveau und Alter. Das ist machbar – wenn man weiss, wie.
Proteinquellen klug kombinieren
Was viele unterschätzen: Sie müssen kein Steak-Marathon laufen, um genügend Eiweiss aufzunehmen. Die Vielfalt macht den Unterschied, und gerade in der Schweiz wächst das Bewusstsein dafür. Gemäss der Bevölkerungsbefragung «Ernährung» des BLV/BAG bezeichnen sich zunehmend mehr Personen als flexitarisch, vegetarisch oder vegan – was die Nachfrage nach pflanzlichen und alternativen Eiweissquellen deutlich steigert.
Eine kluge eiweissreiche Ernährung setzt auf Mischung:
- Tierische Quellen wie Eier, Quark, Poulet oder Fisch liefern alle essenziellen Aminosäuren in hoher Bioverfügbarkeit.
- Hülsenfrüchte – Linsen, Kichererbsen, Bohnen – sind nicht nur proteinreich, sondern auch ballaststoffstark.
- Milchprodukte und Sojaprodukte ergänzen sich hervorragend, besonders wenn sie über den Tag verteilt werden.
Und dann gibt es Situationen, in denen ein Shake schlicht praktischer ist als eine aufwändige Mahlzeit. Morgens um halb sieben, zwischen zwei Terminen, nach dem Training. Genau hier können Produkte wie der Herbalife Protein Drink Mix mit 20 g Protein pro Portion eine sinnvolle Ergänzung darstellen – nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung, sondern als Unterstützung im Alltag.
Sättigung, Muskelerhalt und was Protein sonst noch leistet
Einer der meistunterschätzten Vorteile einer eiweissbetonten Ernährung hat nichts mit Muskeln zu tun. Es geht um das Sättigungsgefühl. Eine Untersuchung von Leidy et al. (2015, Advances in Nutrition) zeigt, dass proteinreiche Mahlzeiten stärker sättigen als solche mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten oder Fett.
Wer sich nach dem Mittagessen regelmässig in ein Energieloch fallen sieht, könnte also weniger ein Koffein-Problem und mehr ein Protein-Problem haben.
Für Personen, die mit Herbalife abnehmen möchten, ist dieser Sättigungseffekt besonders relevant. Eine höhere Proteinzufuhr hilft, die Kalorienzufuhr natürlich zu regulieren – ohne ständiges Hungergefühl und ohne strikte Verbote. Der Herbalife Formula 1 Café Latte liefert beispielsweise rund 17 g Protein pro Portion und lässt sich unkompliziert als Mahlzeitersatz in den Morgen integrieren.
Ist zu viel Protein schädlich für die Nieren?
Diese Frage taucht immer wieder auf. Die kurze Antwort: Bei gesunden Nieren gibt es laut EFSA und aktueller Studienlage keine Evidenz, dass eine moderat erhöhte Proteinzufuhr bis 2 g/kg/Tag nierenschädigend wirkt. Wer allerdings eine bestehende Nierenerkrankung hat, sollte die Eiweisszufuhr mit einer Fachperson besprechen. Mehr zu den Grundlagen rund um Protein finden Sie auch auf Wikipedia.
Eiweissreiche Ernährung praktisch umsetzen – drei Ansätze
Theorie ist das eine. Aber wie sieht ein proteinhaltiger Tag realistisch aus, ohne dass Sie ständig Hähnchenbrustfilets abwiegen?
Morgens: Ein Shake mit Milch oder Pflanzendrink, dazu eine Handvoll Nüsse. Oder Haferflocken mit Quark und Beeren. Wer seinen Proteinstart individuell anpassen möchte, kann das Herbalife Protein Powder Formula 3 flexibel in Smoothies, Joghurt oder Shakes einrühren.
Mittags: Hülsenfrüchte im Salat, ein Stück Tofu, Eier oder Fisch. Wählen Sie, was Ihnen schmeckt – Beständigkeit schlägt Perfektion.
Abends: Eine moderate Portion tierisches oder pflanzliches Protein mit Gemüse. Nicht die grösste Proteinmahlzeit des Tages, sondern eher die Ergänzung zu einem bereits soliden Fundament.
Der entscheidende Punkt: Verteilen Sie Ihr Eiweiss auf drei bis vier Mahlzeiten. Genau das macht den Unterschied zwischen ausreichender und optimaler Versorgung.
Ihr nächster Schritt zu mehr Protein im Alltag
Eine eiweissreiche Ernährung muss weder kompliziert noch extrem sein. Sie braucht vor allem eines: Bewusstsein für das, was morgens und zwischendurch auf Ihrem Teller – oder in Ihrem Glas – landet. Wer seine Gewohnheiten Stück für Stück anpasst, wird die Veränderung spüren: weniger Heisshunger, stabilere Energie, ein Körpergefühl, das motiviert.
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