Pflege im Winter: Warum Ihre Haut in der kalten Jahreszeit mehr braucht
Minus drei Grad, ein eisiger Bise-Wind auf dem Weg zur Arbeit und drinnen die Heizung auf Stufe vier. Klingt nach einem ganz normalen Januarmorgen im Mittelland. Was viele dabei unterschätzen: Dieser ständige Wechsel zwischen Kälte und überheizten Räumen setzt der Haut massiv zu – und zwar nicht nur oberflächlich.
Laut MeteoSchweiz liegen die mittleren Wintertemperaturen im Mittelland zwischen –2 °C und +2 °C. In höheren Lagen wird es deutlich kälter. Das allein wäre verkraftbar. Das eigentliche Problem ist aber nicht die Kälte an sich, sondern die Kombination aus kalter Aussenluft und trockener Heizungsluft. Diese Doppelbelastung greift die natürliche Hautbarriere an.
Pflege im Winter bedeutet deshalb weit mehr als eine reichhaltigere Creme. Es geht um das, was Sie essen, trinken und wie Sie Ihren Körper von innen unterstützen.
Was passiert mit der Haut bei Kälte – und warum Cremes allein nicht reichen
Bei niedrigen Temperaturen fährt die Haut ihre Talgproduktion herunter. Der schützende Fettfilm wird dünner. Gleichzeitig steigt der sogenannte transepidermale Wasserverlust (TEWL) – die Haut verliert Feuchtigkeit schneller, als sie nachgeliefert werden kann. Das Resultat: Spannungsgefühl, Rötungen, rissige Stellen an Händen und Lippen. Wer mehr über diesen Mechanismus erfahren möchte, findet eine gute Erklärung auf Wikipedia.
Die meisten greifen dann zur Feuchtigkeitscreme. Absolut sinnvoll. Aber hier kommt der Punkt, den viele übersehen:
Hautpflege beginnt nicht auf der Haut. Sie beginnt auf dem Teller.
Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) betont, dass eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen – insbesondere Vitamin C, D und E – sowie genügend Flüssigkeit eine zentrale Rolle für die Gesundheit von Haut, Haaren und Immunsystem spielt. Wer den ganzen Winter über trockene Haut hat, sollte also nicht nur die Pflegeprodukte wechseln, sondern auch den Speiseplan überprüfen.
Die wichtigsten Nährstoffe für Ihre Winterpflege von innen
Welche Nährstoffe verdienen im Winter besondere Aufmerksamkeit? Hier eine Übersicht – basierend auf den von der EFSA zugelassenen Health Claims (Quelle: efsa.europa.eu, Verordnung (EU) Nr. 432/2012):
- Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. Gute Quellen: Kiwi, Peperoni, Brokkoli – oder ein nährstoffreicher Shake am Morgen.
- Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Gerade bei Kälte und UV-Strahlung in den Bergen relevant.
- Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haut und normaler Haare bei – ein Nährstoff, der in der Winterpflege oft vergessen wird.
- Zink unterstützt die Erhaltung normaler Haut, normaler Haare und normaler Nägel.
Ein Herbalife Formula 1 Shake Vanille kann als praktische Ergänzung zum Herbalife Frühstück dienen, da er unter anderem Vitamin C, Vitamin E und Zink enthält – Nährstoffe, die gerade im Winter für Haut und Wohlbefinden relevant sind.
Trinken Sie genug? Warum Flüssigkeit im Winter unterschätzt wird
Haben Sie heute schon genug getrunken? Die ehrliche Antwort ist bei den meisten Menschen im Winter: nein. Das Durstgefühl nimmt in kalten Monaten deutlich ab. Die WHO empfiehlt dennoch eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 bis 2 Litern (Quelle: who.int).
Trockene Heizungsluft entzieht dem Körper zusätzlich Wasser. Wer zu wenig trinkt, merkt das oft zuerst an der Haut: Sie wirkt fahl, spannt, kleine Fältchen treten stärker hervor. Wasser allein ist die beste Wahl. Wem es im Winter schwerfällt, genug zu trinken, kann warme Getränke nutzen, um die Flüssigkeitszufuhr attraktiver zu gestalten. Ein Herbalife Kräutertee Zitrone lässt sich beispielsweise warm zubereiten und kann dabei helfen, die tägliche Trinkmenge schmackhafter zu erreichen.
Auch das Herbalife Aloe Vera Getränkekonzentrat, gemischt mit Wasser, bietet eine geschmackvolle Alternative für alle, die pures Wasser auf Dauer langweilig finden.
Vitamin D: Das Schweizer Winterproblem
Ein Thema, das in keinem Artikel über Pflege im Winter fehlen darf: Vitamin D. Das BAG weist darauf hin, dass ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung im Winter unzureichend mit Vitamin D versorgt ist. Der Grund ist simpel – von Oktober bis März reicht die UV-Strahlung in der Schweiz nicht aus, um genügend Vitamin D in der Haut zu bilden.
Vitamin D ist nicht nur für die Knochen relevant, sondern spielt auch für das Immunsystem eine Rolle. Wer über die Wintermonate hinweg auf seine Nährstoffversorgung achten möchte, findet im Sortiment von myherbal.ch unter anderem den Vitamin & Mineral Complex (Formula 2), der neben Vitamin D auch Biotin und Zink enthält. Einen Überblick über das gesamte Sortiment bietet die Seite mit allen Herbalife Produkten.
Fünf alltagstaugliche Gewohnheiten für die Winterpflege
Neben der richtigen Ernährung können kleine Gewohnheiten einen spürbaren Unterschied machen:
- Lüften Sie regelmässig stoss – fünf Minuten reichen, um die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu verbessern.
- Tragen Sie bei Wind einen Schal, der auch Kinn und untere Gesichtshälfte schützt.
- Duschen Sie nicht zu heiss. Klingt banal, trocknet die Haut aber massiv aus.
- Achten Sie auf proteinreiche Ernährung – Eiweiss ist ein Baustein für die Hautregeneration.
Pflege im Winter als Gesamtkonzept denken
Gute Winterpflege ist kein einzelnes Produkt und kein einzelner Trick. Sie ist eine Kombination aus bewusster Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, den richtigen Nährstoffen und ein paar klugen Alltagsentscheidungen. Die Haut zeigt im Winter oft nur, was im Inneren fehlt.
Wer seinen Körper mit einer ausgewogenen Ernährung unterstützt und auf die Zufuhr relevanter Vitamine und Mineralstoffe achtet, legt die beste Grundlage – nicht nur für die Haut, sondern für das gesamte Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit.
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