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Sättigung ohne Snacken: Alltagstaugliche Strategien

AGAlin Ghiorghiu7 Min. Lesezeit
Sättigung ohne Snacken: Alltagstaugliche Strategien
Auf einen BlickSättigung ohne Snacken entsteht vor allem durch gut gebaute Hauptmahlzeiten, genug Flüssigkeit, bewusstes Esstempo – und geplante statt spontaner Zwischenmahlzeiten.

16:30 Uhr. Die Schublade geht auf, die Hand greift zum Guetzli – und niemand könnte hinterher genau sagen, wie es geschmeckt hat. Dieser Moment ist der eigentliche Kern des Themas. Sättigung ohne Snacken entsteht nämlich selten um halb fünf, sondern wird morgens und mittags entschieden: an Mahlzeiten, die genügend Eiweiss, Nahrungsfasern und Volumen mitbringen, an ausreichend Flüssigkeit über den Tag verteilt und daran, ob Sie beim Essen überhaupt gemerkt haben, dass Sie essen. Wer diese drei Punkte verschiebt, braucht die Schublade meistens gar nicht mehr.

Sättigung ohne Snacken beginnt bei der Hauptmahlzeit

Eine Mahlzeit, die nur aus schnellen Kohlenhydraten besteht, ist nach vierzig Minuten erledigt. Eine Mahlzeit mit einer Eiweissquelle, Gemüse und einer Beilage aus Vollkorn beschäftigt Sie deutlich länger – nicht wegen eines Tricks, sondern weil mehr Substanz im Teller liegt.

Nahrungsfasern spielen dabei eine eigene Rolle. Die EFSA definiert sie in ihren Referenzwerten von 2010 als nicht verdauliche Kohlenhydrate plus Lignin – also genau jene Bestandteile, die den Körper nicht als schnelle Energie erreichen, sondern Volumen und Struktur in die Mahlzeit bringen. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Gemüse und Früchte liefern sie.

Der häufigste Fehler im Schweizer Alltag: ein Frühstück, das aus einem Gipfeli und Kaffee besteht. Das trägt bis etwa halb elf. Wer stattdessen Milchprodukte, Haferflocken oder einen Herbalife Formula 1 Shake mit Früchten kombiniert, verschiebt den ersten Hungermoment spürbar nach hinten. Weitere Varianten finden Sie unter Herbalife Frühstück.

Wie oft die Schweiz tatsächlich zwischendurch isst

Hier wird es interessant. Laut dem Schweizer Ernährungsbulletin 2021 des BLV, das Daten der ersten nationalen Ernährungserhebung menuCH auswertet, nimmt die Schweizer Bevölkerung im Schnitt 5,4 Mahlzeiten pro Tag zu sich – und 2,7 davon sind Zwischenmahlzeiten. Also rund die Hälfte. Die Publikation «Sind Snacks in aller Munde?» untersucht genau diese Frage: wie häufig welche Zwischenmahlzeiten konsumiert werden und ob die geltende Empfehlung von mindestens zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag eingehalten wird.

Zwei Details aus derselben Auswertung lohnen einen zweiten Blick. Erstens: In der Deutschschweiz liegt der Wert etwas tiefer als in der übrigen Schweiz. Zweitens – und das ist der aufschlussreichere Punkt – unter der Woche wird etwas häufiger zwischendurch gegessen als am Wochenende, wie auch in anderen Ländern beobachtet.

Das heisst im Klartext: Ein erheblicher Teil des Snackens folgt dem Arbeitsrhythmus, nicht dem Hunger. Sitzung, Pendeln, Pausenraum, Gewohnheit. Wer das einmal für sich durchdenkt, erkennt die eigenen Auslöser oft innert einer Woche.

Die drei Momente, in denen die Hand von allein greift

Typischer MomentWas oft wirklich dahinterstecktErster praktischer Schritt
Vormittags, ca. 10 UhrZu leichtes oder ausgelassenes FrühstückEiweissquelle ins Frühstück einbauen
Nachmittags, 15–17 UhrEnergieloch nach kohlenhydratlastigem Mittagessen, Routine im BüroGeplante Zwischenmahlzeit statt spontanem Griff
Abends vor dem BildschirmNebenbeschäftigung beim Essen, zu wenig gegessen tagsüberEssen vom Bildschirm trennen, Portion bewusst abfüllen

Der Unterschied zwischen «snacken» und «eine Zwischenmahlzeit essen» ist übrigens kein semantischer. Die eine geschieht nebenbei, die andere wird entschieden.

Trinken, Tempo und Schlaf – die unterschätzten Hebel

Die Schweizer Ernährungsempfehlungen von SGE und BLV (2024) raten zu täglich 1–2 Litern ungezuckerten Getränken, bevorzugt Wasser, regelmässig über den Tag verteilt – zu den Mahlzeiten wie auch zwischendurch. Wer erst am Abend merkt, dass die Flasche noch voll ist, hat den Tag über vermutlich den einen oder anderen Impuls falsch gedeutet. Eine Flasche in Sichtweite ändert mehr, als man meinen würde; wer dabei Abwechslung sucht, findet sie unter Herbalife Hydration.

Dieselben Empfehlungen nennen täglich 2–3 Portionen Milchprodukte, wobei eine Portion 2 Dezilitern Milch oder 150–200 Gramm Joghurt beziehungsweise Quark entspricht. Das ist eine nützliche Messlatte, weil viele Joghurtbecher im Regal deutlich kleiner sind, als man sie in Erinnerung hat.

Und dann der Teil, den fast alle überspringen: In der Langversion der Schweizer Ernährungsempfehlungen steht, dass man sich Zeit fürs Essen nehmen, in Ruhe und ohne Nebenbeschäftigung geniessen und regelmässige gemeinsame Mahlzeiten pflegen soll – das fördere Freude am Essen und Wohlbefinden. Genannt werden zudem regelmässige Bewegung, genügend Schlaf und Entspannung als Teil eines gesunden Lebensstils.

Zwölf Minuten Mittagessen vor dem Laptop sind in dieser Logik kein Zeitgewinn. Sie sind eine Einladung für die Schublade um halb fünf.

Wenn es doch eine Zwischenmahlzeit sein soll

Niemand muss Zwischenmahlzeiten streichen – die Empfehlung geht ja ausdrücklich in die andere Richtung. Es geht darum, dass sie geplant sind und etwas liefern. Ein paar Beispiele, die sich im Schweizer Alltag bewähren:

  • Ein Becher Nature-Joghurt mit Beeren und einem Löffel Haferflocken.
  • Eine Handvoll Nüsse – abgezählt, nicht aus der grossen Tüte.
  • Rüebli oder Gurke mit Hummus, am Vorabend geschnitten.
  • Unterwegs, wenn gar nichts anderes geht: der Herbalife Riegel Formula 1 Express Dark Chocolate 7 x 56g. Er liefert eine klar abgegrenzte Portion – das Gegenteil der offenen Packung, bei der man den Überblick verliert.

Wer gerne selber backt, hat mit dem Herbalife Protein Bake-Mix 480 g eine Basis für Muffins oder Waffeln, die Sie in Portionen einteilen und einfrieren können. So liegt am Mittwochnachmittag etwas Vorbereitetes bereit statt des Automaten im Gang. Eine Übersicht weiterer Varianten gibt es unter Herbalife Snacks.

Der nächste Schritt

Nehmen Sie sich eine einzige Woche und notieren Sie nur, wann Sie zwischendurch essen – nicht was, nicht wie viel. Die Uhrzeiten verraten Ihnen mehr über Ihre Muster als jede Kalorientabelle. Danach verändern Sie eine Sache: das Frühstück, die Wasserflasche oder die zwanzig Minuten Mittagspause ohne Bildschirm.

Sättigung ohne Snacken ist am Ende eine Frage der Vorbereitung, nicht der Willenskraft. Stöbern Sie durch Alle Herbalife Produkte oder melden Sie sich bei uns in Kloten – wir schauen Ihre Tagesstruktur gemeinsam an und überlegen, wo der erste Hebel sitzt.

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Laut dem Schweizer Ernährungsbulletin 2021 des BLV, das menuCH-Daten auswertet, isst die Schweizer Bevölkerung im Schnitt 5,4 Mahlzeiten täglich – davon 2,7 Zwischenmahlzeiten. Die Publikation prüft dabei auch, ob die geltende Empfehlung von mindestens zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag eingehalten wird.

Nein. Die Schweizer Empfehlung geht ausdrücklich von mindestens zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag aus. Der Unterschied liegt darin, ob sie geplant und sinnvoll zusammengesetzt sind oder nebenbei aus Gewohnheit passieren.

Die Schweizer Ernährungsempfehlungen von SGE und BLV (2024) nennen 1–2 Liter ungezuckerte Getränke täglich, bevorzugt Wasser. Wichtig ist die regelmässige Verteilung über den Tag – zu den Mahlzeiten wie auch zwischendurch.

Gemäss SGE und BLV entspricht eine Portion 2 Dezilitern Milch oder 150–200 Gramm Joghurt beziehungsweise Quark. Empfohlen werden täglich 2–3 solcher Portionen.

Diese Beobachtung deckt sich mit den BLV-Daten: Der Wert liegt unter der Woche etwas höher als am Wochenende, wie auch in anderen Ländern. Das spricht dafür, dass Arbeitsrhythmus und Routine eine grössere Rolle spielen als der tatsächliche Hunger.

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